Klicktipp vs CleverReach: Preise, Tags und für wen sich was lohnt
Transparenz vorweg: Der Link zu Klicktipp auf dieser Seite ist ein Affiliate-Link; kommt darüber ein Kauf zustande, erhalten wir eine Provision, für dich ändert sich der Preis nicht. Mit CleverReach haben wir keine Partnerschaft – der Link dorthin ist neutral. Alle Zahlen stammen von den offiziellen Preisseiten beider Anbieter, abgerufen am 29. September 2026. Wir haben nicht beide Konten über Monate parallel betrieben; dies ist eine Einordnung öffentlicher Angaben, kein Testbericht.
Die kurze Antwort: CleverReach ist günstiger, hat einen dauerhaft kostenlosen Tarif und ist die naheliegende Wahl für klassische Newsletter. Klicktipp kostet mehr, ist dafür im automatisierten, verkaufsorientierten E-Mail-Marketing deutlich tiefer – vor allem durch sein Tag-System. Beide sitzen in Deutschland, am Datenschutz scheidet sich die Entscheidung also nicht.
Das Wichtigste in Kürze
- Preis: CleverReach ab 0 € (Gratis-Tarif) bzw. 15 € netto; Klicktipp ab 30 € netto.
- Gratis-Tarif: CleverReach ja (bis 250 Empfänger); Klicktipp nein.
- Stärke Klicktipp: Tag-Logik und verzweigte Automatisierung.
- Stärke CleverReach: günstiger Einstieg, einfacher Newsletter-Versand.
- Datenschutz: beide mit Servern in Deutschland und AV-Vertrag.
Beide im direkten Vergleich
| Klicktipp | CleverReach | |
|---|---|---|
| Einstiegspreis | 30 € netto/Monat | 0 € (Gratis) / ab 15 € netto |
| Gratis-Tarif | nein | ja, bis 250 Empfänger |
| Kontakt-Logik | Tags (jeder Kontakt einmal) | Listen & Tags |
| Automatisierung | Kern, verzweigt | vorhanden, einfacher |
| Server-Standort | Deutschland | Deutschland |
| Testen | 30 Tage Geld-zurück | Gratis-Tarif + Gratis-Monat (Pro) |
| Preismodell | nach Kontakten | nach Empfängern |
Alle Preise netto (zzgl. 19 % USt.), beide Anbieter richten sich an Unternehmer. Stand 29. September 2026.
Was kostet was?
Beide Anbieter staffeln nach der Zahl der Kontakte bzw. Empfänger – ein direkter Preisvergleich hängt also an der eigenen Listengröße. Zur Orientierung die Einstiegsstufen:
| CleverReach | netto/Monat | Empfänger |
|---|---|---|
| Lite (gratis) | 0 € | 250, max. 1.000 E-Mails/Monat |
| Basic | 15 € | ab 500 |
| Pro | 18 € | ab 500 |
| Enterprise | 499 € | 250.000 E-Mails |
| Klicktipp | netto/Monat | Kontakte |
|---|---|---|
| Standard | 30 € | bis 2.500 |
| Premium | 50 € | bis 5.000 |
| Deluxe | 70 € | bis 7.500 |
Auf den ersten Blick ist CleverReach klar günstiger. Zwei Dinge relativieren das. Erstens sind die CleverReach-Einstiegstarife auf 500 Empfänger bezogen, Klicktipp Standard auf 2.500 Kontakte – bei größeren Listen rückt der Abstand zusammen, deshalb lohnt der Blick auf die eigene Zahl. Zweitens kauft man bei Klicktipp nicht nur Versand, sondern die Automatisierungs-Tiefe. Die Klicktipp-Tarife im Detail, netto und brutto, stehen auf unserer Preisseite.
Der eigentliche Unterschied: Tags gegen Listen
Klassisches E-Mail-Marketing denkt in Listen: Wer sich für zwei Themen anmeldet, steht in zwei Listen – und damit doppelt. CleverReach arbeitet in dieser Tradition, bietet inzwischen aber ebenfalls Tags und Segmente an.
Klicktipp ist von Grund auf tag-basiert: Jeder Kontakt existiert genau einmal und trägt Merkmale (Tags), an denen sich Automationen aufhängen. „Hat E-Book geladen“, „war im Webinar“, „hat gekauft“ – daraus lassen sich Strecken verzweigen, ohne Karteileichen und Dubletten. Für reinen Newsletter-Versand ist das Overkill. Für verkaufsorientierte Strecken, bei denen sich das nächste E-Mail nach dem Verhalten richtet, ist es der entscheidende Vorteil. Wie das genau funktioniert, steht in unserer Einordnung zu Klicktipp.
Datenschutz und Zustellbarkeit
Hier gibt es keinen echten Unterschied, und das ist eine gute Nachricht: Beide Anbieter sind deutsche Unternehmen, betreiben ihre Server in Deutschland und stellen einen Auftragsverarbeitungsvertrag bereit. Wer Wert auf einen Anbieter unter deutschem Datenschutzrecht legt, ist bei beiden richtig – anders als bei vielen US-Werkzeugen.
Auch bei der Zustellbarkeit nehmen sich beide wenig: CleverReach verweist auf eine unabhängige Bestätigung durch das Portal EmailToolTester, Klicktipp betreibt Zustellbarkeit als Kerngeschäft mit SPF, DKIM und DMARC. Beide bringen E-Mails zuverlässig an – die Entscheidung fällt woanders.
Der Gratis-Tarif von CleverReach
Ein Punkt, an dem CleverReach klar vorne liegt: Es gibt einen dauerhaft kostenlosen Lite-Tarif für bis zu 250 Empfänger und 1.000 E-Mails im Monat, inklusive Drag-and-Drop-Editor und einer Automation. Für den Start, einen kleinen Verteiler oder einen Verein ist das ein ehrlicher Nullkosten-Einstieg.
Klicktipp hat davon nichts. Statt eines Gratis-Tarifs gibt es eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie: Man bucht regulär, testet einen Monat und bekommt die erste Zahlung bei Kündigung zurück. Das ist bewusst so gebaut – der Anbieter argumentiert, Gratis-Phasen zögen vor allem inaktive Konten an. Für jemanden, der nur „mal reinschauen“ will, ist die Hürde damit höher.
Welches Werkzeug für welchen Fall
| Kleiner Verteiler, klassischer Newsletter | CleverReach (Gratis-Tarif) |
| Knappes Budget, einfacher Versand | CleverReach |
| Verkaufsstrecken, die sich nach Verhalten verzweigen | Klicktipp |
| Coaching, Shop, Funnel mit Automatisierung | Klicktipp |
| Kontakte sauber ohne Dubletten führen | Klicktipp (Tag-Logik) |
| Erst kostenlos ausprobieren | CleverReach |
Wechsel von CleverReach zu Klicktipp – und umgekehrt
Ein Anbieterwechsel ist kein Grund zur Sorge, aber er will vorbereitet sein. Kontakte lassen sich bei beiden als Datei exportieren und beim neuen Anbieter importieren. Der Aufwand steckt nicht im Adressumzug, sondern in der Logik dahinter.
Von CleverReach zu Klicktipp: Hier baust du die Denkweise um – von Listen zu Tags. Wer vorher „Newsletter-Liste“ und „Kunden-Liste“ getrennt geführt hat, vergibt in Klicktipp stattdessen Tags am selben Kontakt. Das ist am Anfang ungewohnt, zahlt sich aber aus, sobald die erste verzweigte Automation steht. Plane einen Nachmittag für den Neuaufbau der Strecken ein.
Von Klicktipp zu CleverReach: seltener, meist aus Kostengründen. Die Tag-Logik lässt sich nicht eins zu eins übertragen; verzweigte Automationen musst du vereinfachen. Wer das vorhat, sollte vorher prüfen, ob CleverReach die eigenen Abläufe überhaupt abbildet – sonst spart man am Preis und verliert an Funktion.
Funktionen, die den Unterschied machen
Newsletter verschicken können beide. Interessant wird der Vergleich bei den Funktionen, die über den reinen Versand hinausgehen:
| Funktion | Klicktipp | CleverReach |
|---|---|---|
| Verzweigte Automationen | Kernstück, sehr tief | vorhanden, einfacher |
| Tag-basierte Segmentierung | von Grund auf | ergänzend zu Listen |
| A/B-Tests | ja | ab Pro-Tarif |
| Gratis-Einstieg | nein | ja (bis 250 Empfänger) |
| Landingpages | ja, integriert | Formulare, eingeschränkter |
| Zielgruppe | verkaufsorientierte Selbstständige | vom Verein bis zum Mittelstand |
Das Muster ist klar: CleverReach deckt die Breite an einfachen Bedürfnissen günstig ab, Klicktipp geht bei Automatisierung und Segmentierung in die Tiefe. Wer nie eine verzweigte Automation bauen wird, bezahlt bei Klicktipp für Leistung, die er nicht abruft.
Grenzfälle, in denen die Wahl kippt
Die Empfehlung „CleverReach für Newsletter, Klicktipp für Automatisierung“ stimmt in den meisten Fällen. Drei Situationen drehen sie:
- Große Liste, wenig Automatisierung: Wer 20.000 Kontakte hat, aber nur einen klassischen Newsletter verschickt, für den wird die reine E-Mail-Tiefe von Klicktipp zum bezahlten Luxus. Hier kann CleverReach trotz großer Liste die vernünftigere Wahl bleiben.
- Kleiner Verteiler, aber verkaufsstark: Ein Coach mit 800 Kontakten, der daraus konsequent verkauft, holt aus Klicktipps Automatisierung mehr heraus als aus einem günstigen Newsletter-Tool – obwohl die Liste in den Gratis-Bereich von CleverReach fiele.
- Reiner Test der Idee: Wer nur wissen will, ob überhaupt jemand den Newsletter liest, startet kostenlos bei CleverReach und wechselt später, wenn die Strecke komplexer wird.
Die Entscheidung hängt also weniger an der Listengröße als an der Frage: Verschicke ich Nachrichten – oder baue ich verkaufende Strecken?
Zustellbarkeit und Support: der gemeinsame Vorteil
Bei aller Unterschiedlichkeit teilen sich Klicktipp und CleverReach einen Vorteil, den viele bekannte Alternativen aus den USA nicht bieten: Beide sind deutsche Anbieter mit deutschsprachigem Support und Servern in Deutschland. Wer eine Rückfrage hat, schreibt auf Deutsch und bekommt eine Antwort, die das hiesige Recht kennt – von der Impressumspflicht bis zur Einwilligung nach DSGVO.
Auch bei der Zustellbarkeit – also der Frage, ob E-Mails im Posteingang statt im Spam-Ordner landen – nehmen sich beide wenig. CleverReach verweist auf eine unabhängige Bestätigung durch das Portal EmailToolTester. Klicktipp behandelt Zustellbarkeit als Kerngeschäft und richtet SPF, DKIM und DMARC standardmäßig ein. Für den Alltag heißt das: An der reinen Ankunft der E-Mails scheitert bei keinem der beiden etwas.
Die praktische Folge: Wer ohnehin einen Anbieter unter deutschem Recht sucht, muss diese Entscheidung nicht zwischen den beiden treffen – sie erfüllen beide. Der Ausschlag kommt von der Funktionstiefe, nicht vom Rechtsrahmen.
Praxisbeispiel: eine verkaufende Strecke
Der Unterschied zwischen den beiden Werkzeugen wird am konkreten Ablauf am deutlichsten. Angenommen, jemand lädt sich auf deiner Seite ein Gratis-E-Book herunter. Was danach passiert, trennt Listen- von Tag-Denken:
Im Listen-Modell landet der Kontakt in der Liste „E-Book-Downloader“ und bekommt die hinterlegte Willkommensserie. Kauft er später, kommt er zusätzlich in die Liste „Kunden“. Wer sauber arbeiten will, muss ihn nun aus der einen Liste nehmen, damit er nicht weiter die Verkaufsmails für ein Produkt bekommt, das er schon besitzt. Das geht, ist aber Handarbeit – und CleverReach bildet dieses Modell mit Listen und ergänzenden Tags ab.
Im Tag-Modell von Klicktipp bleibt es derselbe Kontakt. Er bekommt das Tag „E-Book geladen“, später „Verkaufsseite besucht“, dann „gekauft“. Die Automation reagiert auf jedes dieser Tags: Beim Kauf stoppt die Verkaufsstrecke automatisch und die Onboarding-Strecke für Kunden startet – ohne dass du eine Liste umsortierst. Für einen einzelnen Newsletter ist dieser Aufwand unnötig. Für eine Strecke, die verkaufen soll und sich nach dem Verhalten richtet, ist er der ganze Punkt.
Wann sich der Aufpreis für Klicktipp rechnet
Klicktipp kostet ab 30 € netto, CleverReach ab 0 bzw. 15 €. Der Aufpreis ist real, und die ehrliche Frage lautet: Wann holt er sich wieder herein?
Die Antwort hängt nicht an der Listengröße, sondern am Geschäftsmodell. Wer mit E-Mail verkauft – Coaching, Kurse, Beratung, ein Shop –, für den ersetzt eine gute Automatisierung Arbeitszeit und fängt Verkäufe ein, die sonst liegen bleiben. Eine einzige automatisierte Verkaufsstrecke, die im Monat auch nur einen zusätzlichen Abschluss bringt, trägt den Aufpreis um ein Vielfaches. In diesem Fall ist die teurere Software die günstigere Entscheidung.
Wer dagegen informiert statt zu verkaufen – ein Verein, ein Blog, ein Unternehmen mit reinem Info-Newsletter –, zieht aus der Tiefe keinen Gegenwert. Hier ist jeder Euro über dem CleverReach-Tarif ausgegeben für Leistung, die nie abgerufen wird. Der Aufpreis rechnet sich also genau dann, wenn am Ende der Strecke ein Verkauf steht – und sonst nicht.
Ein Rechenbeispiel macht es greifbar: Der Unterschied zwischen Klicktipp Standard (30 € netto) und dem CleverReach-Basic-Tarif (15 € netto) sind 15 € im Monat, also 180 € im Jahr. Verkaufst du ein Coaching für 500 €, reicht ein einziger zusätzlicher Abschluss durch die bessere Automatisierung, um diese Differenz für Jahre zu decken. Bleibt der zusätzliche Abschluss aus, war der günstigere Tarif die richtige Wahl. Diese Rechnung solltest du für dein eigenes Angebot einmal ehrlich aufmachen – sie beantwortet die Frage besser als jede Funktionsliste.
Klicktipp ansehen
Wenn dein Schwerpunkt auf automatisierten, verkaufsorientierten Strecken liegt, ist Klicktipp den Aufpreis meist wert. Den verbindlichen Stand und die 30-Tage-Garantie findest du direkt beim Anbieter.
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Häufige Fragen
Was ist besser, Klicktipp oder CleverReach?
Es kommt auf den Zweck an. CleverReach ist günstiger, hat einen dauerhaft kostenlosen Tarif und reicht für klassische Newsletter. Klicktipp ist teurer, aber im automatisierten E-Mail-Marketing tiefer: Es organisiert Kontakte über Tags und eignet sich für verzweigte Automationen und verkaufsorientierte Strecken.
Ist CleverReach günstiger als Klicktipp?
Beim Einstieg ja. CleverReach hat einen Gratis-Tarif bis 250 Empfänger und beginnt danach bei 15 € netto im Monat. Klicktipp hat keinen kostenlosen Tarif und startet bei 30 € netto. Beide Tarife steigen mit der Kontaktzahl, deshalb lohnt sich ein Blick auf die eigene Listengröße.
Hat Klicktipp einen kostenlosen Tarif wie CleverReach?
Nein. Klicktipp bietet keinen Gratis-Tarif und keine klassische Testphase, sondern eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie. CleverReach hat einen dauerhaft kostenlosen Lite-Tarif für bis zu 250 Empfänger und 1.000 E-Mails im Monat.
Sind Klicktipp und CleverReach DSGVO-konform?
Beide Anbieter sitzen in Deutschland und betreiben ihre Server hier, mit Auftragsverarbeitungsvertrag. Damit sind beide auf DSGVO-Konformität ausgelegt. Der Unterschied liegt nicht im Datenschutz, sondern im Funktionsumfang.
Für wen eignet sich Klicktipp, für wen CleverReach?
CleverReach passt zu Einsteigern, Vereinen und Unternehmen, die vor allem Newsletter verschicken und auf den Preis achten. Klicktipp passt zu Selbstständigen, Coaches und Shops, die per E-Mail verkaufen und dafür verzweigte, tag-basierte Automatisierung brauchen.
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