Werkzeuge · Vergleich

FunnelCockpit vs Klicktipp: brauche ich beide oder reicht eins?

Von Carlos D. · Zuletzt aktualisiert: 29. September 2026 · Lesezeit ca. 9 Minuten

Transparenz vorweg: Die Links zu beiden Anbietern auf dieser Seite sind Affiliate-Links. Kommt darüber ein Kauf zustande, erhalten wir eine Provision; für dich ändert sich der Preis nicht. Dieser Text vergleicht die öffentlich verfügbaren Angaben beider Anbieter, abgerufen am 29. September 2026. Wir haben keine der beiden Plattformen exklusiv im Dauereinsatz getestet – es ist eine Einordnung, kein Erfahrungsbericht aus einem einzelnen Konto.

Die kurze Antwort: FunnelCockpit und Klicktipp lösen zwei verschiedene Probleme. FunnelCockpit baut die ganze Verkaufsstrecke – Webseiten, Funnels, Mitgliederbereiche, Webinare – in einer Oberfläche. Klicktipp macht davon nichts, ist aber im E-Mail-Marketing deutlich tiefer: Tag-Logik, verzweigte Automationen, Zustellbarkeit als Kerngeschäft. Wer beides braucht, muss sich nicht entscheiden – die zwei lassen sich verbinden.

Das Wichtigste in Kürze

  • FunnelCockpit: All-in-One-Baukasten, ab 47 € netto/Monat, Server in Deutschland.
  • Klicktipp: E-Mail-Spezialist mit Tag-System, ab 30 € netto/Monat.
  • Kein direkter Wettbewerb: das eine baut Seiten, das andere versendet E-Mails.
  • Kombination möglich: FunnelCockpit nennt Klick-Tipp als unterstützte Anbindung.
  • Testen: FunnelCockpit 14 Tage für 1 €; Klicktipp keine Testphase, aber 30 Tage Geld-zurück.

Beide im direkten Vergleich

 FunnelCockpitKlicktipp
KategorieAll-in-One-Marketing-SoftwareE-Mail-Marketing & Automatisierung
Einstiegspreis47 € netto/Monat (Lite)30 € netto/Monat (Standard)
Webseiten & Funnelsja, Kern des Produktsnein
E-Mail-Automatisierungeingebaut, einfacherKern des Produkts, Tag-basiert
Mitgliederbereichejanein
Webinareja (ab Standard)nein
Server-StandortDeutschlandDeutschland
Testen14 Tage für 1 €30 Tage Geld-zurück
Gratis-Tarifneinnein

Alle Preise netto (zzgl. 19 % USt.), Stand 29. September 2026. Der verbindliche Stand steht immer beim jeweiligen Anbieter.

Was ist der eigentliche Unterschied?

Die beiden Werkzeuge werden oft in einem Atemzug genannt, weil beide „aus Deutschland“ sind und beide etwas mit Online-Marketing zu tun haben. Das führt in die Irre. Sie gehören in verschiedene Regale.

FunnelCockpit ist ein Baukasten für die gesamte Verkaufsstrecke. Du baust darin Landingpages, komplette Funnels, Mitgliederbereiche für Kurse, Umfragen, Webinare – alles in einer Oberfläche, ohne Programmieren, mit Servern in Deutschland. Ein E-Mail-Modul ist eingebaut, aber es ist eine Funktion unter vielen, nicht der Mittelpunkt.

Klicktipp macht nur E-Mail – und das gründlich. Es baut keine Webseiten und keine Mitgliederbereiche. Dafür organisiert es Kontakte über Tags statt über Listen: Jeder Kontakt existiert genau einmal und trägt Merkmale, an denen sich verzweigte Automationen aufhängen. Wer schon einmal versucht hat, dieselbe Person in drei Listen sauber zu halten, kennt den Unterschied. Wie das im Detail funktioniert, steht in unserer Einordnung zu Klicktipp.

Die Frage „FunnelCockpit oder Klicktipp“ ist deshalb selten die richtige. Die richtige Frage lautet: Brauche ich vor allem Seiten und Strecken – oder vor allem anspruchsvollen E-Mail-Versand?

Was kostet welches Werkzeug?

Beide rechnen in Nettopreisen ab, richten sich also an Unternehmer. Wer keine Vorsteuer abzieht, legt 19 Prozent obendrauf.

FunnelCockpitnetto/Monat
Lite (5 Projekte)47 €
Standard (10 Projekte)97 €
Business (unbegrenzt)297 €
Klicktippnetto/MonatKontakte
Standard30 €bis 2.500
Premium50 €bis 5.000
Deluxe70 €bis 7.500

Der Vergleich der Einstiegspreise – 47 € gegen 30 € – führt in die Irre, weil man Unterschiedliches kauft. Bei FunnelCockpit zahlst du für die Zahl der Projekte und bekommst den ganzen Baukasten. Bei Klicktipp zahlst du für die Zahl der Kontakte und bekommst reines E-Mail-Marketing. Die Klicktipp-Preise im Detail, netto und brutto, stehen auf unserer Seite zu den Klicktipp-Preisen; die FunnelCockpit-Tarife ordnet die FunnelCockpit-Seite ein.

Kann FunnelCockpit E-Mail-Marketing ersetzen?

Für einen großen Teil der Anwender: ja. FunnelCockpit hat E-Mail-Listen, Versand und einfache Automationen eingebaut. Wer eine Willkommensstrecke und gelegentliche Newsletter verschickt, braucht daneben nichts weiter.

Die Grenze zeigt sich, sobald die Automatisierung anspruchsvoll wird. Verzweigungen nach Verhalten, Kontakte, die durch mehrere Strecken gleichzeitig laufen, Segmentierung über frei kombinierbare Tags, Zustellbarkeit als eigenes Handwerk – das ist das Kerngeschäft eines spezialisierten Versenders, und da spielt Klicktipp in einer anderen Liga als ein integriertes Modul, das nebenher mitläuft. Es ist der klassische Unterschied zwischen dem Schweizer Taschenmesser und dem einzelnen, richtig guten Messer.

Wann sich beide gemeinsam lohnen

Hier liegt der Punkt, den die meisten Vergleiche auslassen: Man muss sich gar nicht entscheiden. FunnelCockpit führt Klick-Tipp in seiner eigenen Preis-FAQ ausdrücklich als eine der unterstützten Drittanbieter-Anbindungen. Die Arbeitsteilung sieht dann so aus:

Für wen lohnt sich das? Für alle, die Kurse oder Mitgliederbereiche verkaufen und gleichzeitig eine ernsthafte E-Mail-Strecke fahren. Die zwei Abos zusammen kosten netto ab 77 € im Monat (47 € FunnelCockpit Lite plus 30 € Klicktipp Standard). Das ist eine bewusste Entscheidung für Tiefe an beiden Enden – nicht der Standardfall, aber ein sinnvoller, sobald beide Seiten wirklich gebraucht werden.

Welches Werkzeug für welchen Fall

Ich brauche vor allem Landingpages und FunnelsFunnelCockpit
Ich verkaufe Kurse und brauche einen MitgliederbereichFunnelCockpit
Ich will Webinare aus derselben OberflächeFunnelCockpit
Ich habe schon eine Website und brauche starken E-Mail-VersandKlicktipp
Meine Automatisierung ist verzweigt und tag-getriebenKlicktipp
Ich baue Kurse UND fahre ernsthaftes E-Mail-Marketingbeide, verbunden

Was das eine kann und das andere bewusst weglässt

Ein Vergleich über die Preisliste greift zu kurz. Aufschlussreicher ist, was jedes Werkzeug nicht tut – denn genau daran erkennt man, wofür es gebaut wurde.

Was FunnelCockpit kann und Klicktipp nicht: Webseiten und Landingpages per Drag-and-drop, komplette Funnels mit mehreren Schritten, Mitgliederbereiche und Schulungsportale mit Zertifikatsfunktion, Quiz- und Umfrage-Funnels zur Lead-Qualifizierung, Webinare aus derselben Oberfläche und ein „Bounce-Tool“, das abspringende Besucher zurückholt. Wer bei null anfängt und eine sichtbare Präsenz braucht, bekommt hier den ganzen Werkzeugkasten.

Was Klicktipp kann und FunnelCockpit nicht in dieser Tiefe: Kontakte über frei kombinierbare Tags statt über Listen führen, verzweigte Automationen bauen, die auf einzelne Klicks und Käufe reagieren, Zustellbarkeit als eigenes Handwerk mit SPF, DKIM und DMARC, und ein Rechte- und Segmentierungssystem, das mit der Liste mitwächst. Für ein Unternehmen, dessen Umsatz an der E-Mail-Strecke hängt, ist das der Unterschied zwischen „läuft“ und „läuft optimal“.

Man merkt: Die Überschneidung liegt allein beim E-Mail-Versand. In allem anderen ergänzen sich die beiden, statt zu konkurrieren.

Praxisbeispiel: eine Kursseite mit E-Mail-Strecke

Angenommen, du verkaufst einen Online-Kurs. Der typische Aufbau zeigt, wo jedes Werkzeug seinen Platz hat:

Wer nur mit FunnelCockpit arbeitet, nutzt dessen eingebautes E-Mail-Modul für die Strecke – völlig ausreichend, solange die Automatisierung überschaubar bleibt. Sobald die Strecke sich nach Verhalten verzweigt, übernimmt Klicktipp diesen Teil, und FunnelCockpit bleibt für Seiten und Mitgliederbereich zuständig. Das ist die Kombination aus dem Abschnitt oben – und der Grund, warum die Anbindung zwischen beiden überhaupt existiert.

Drei häufige Irrtümer im Vergleich

„FunnelCockpit ist teurer, also besser.“ Der höhere Einstiegspreis spiegelt den größeren Funktionsumfang, nicht die bessere E-Mail-Leistung. Wer nur E-Mails braucht, zahlt bei FunnelCockpit für Module, die er nie öffnet.

„Klicktipp kann keine Seiten, also ist es unvollständig.“ Das ist kein Mangel, sondern Fokus. Klicktipp will kein Baukasten sein; es will der beste E-Mail-Motor sein. Die Seite baut man daneben – in FunnelCockpit, im eigenen CMS oder mit einem Landingpage-Werkzeug.

„Ich muss mich für ein Ökosystem entscheiden.“ Gerade weil die Anbindung existiert, ist das Gegenteil richtig. Viele erfolgreiche Setups mischen genau deshalb: Seiten und Kursbereich im Baukasten, E-Mail im Spezialwerkzeug.

Muss ich mich später festlegen?

Nein, und das nimmt Druck aus der Entscheidung. Beide Werkzeuge sind monatlich bzw. zum Ende der bezahlten Periode kündbar; lange Mindestlaufzeiten gibt es nicht. Wer mit einem startet und merkt, dass der Schwerpunkt woanders liegt, wechselt oder ergänzt später. Kontakte lassen sich exportieren und importieren, Seiten neu aufbauen. Teuer wird nicht der Wechsel, sondern die Zeit, die man in eine unpassende Wahl steckt – deshalb lohnt vorab die ehrliche Frage nach dem eigenen Schwerpunkt: Seiten und Strecken, oder E-Mail-Tiefe?

Selbst ausprobieren

Am ehrlichsten klärt sich die Frage im eigenen Konto. FunnelCockpit lässt sich 14 Tage für 1 € testen; bei Klicktipp gilt statt einer Testphase eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie.

FunnelCockpit 14 Tage testen *   Zu Klicktipp *

* Affiliate-Links (Werbung). Kaufst du darüber, erhalten wir eine Provision. Für dich ändert sich der Preis dadurch nicht.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen FunnelCockpit und Klicktipp?

FunnelCockpit ist ein All-in-One-Baukasten: Webseiten, Funnels, Mitgliederbereiche, Umfragen, Webinare und ein integriertes E-Mail-Modul in einer Oberfläche. Klicktipp ist ein spezialisiertes Werkzeug allein für E-Mail-Marketing und Automatisierung, mit einem ausgereiften Tag-System. Das eine deckt die Breite ab, das andere die Tiefe beim E-Mail-Versand.

Brauche ich FunnelCockpit und Klicktipp gleichzeitig?

Nicht zwingend. FunnelCockpit bringt ein eigenes E-Mail-Modul mit, für viele reicht das. Wer aber anspruchsvolle Automatisierung über Tags braucht, kann FunnelCockpit für Seiten und Funnels nutzen und Klicktipp für den E-Mail-Teil anbinden – FunnelCockpit nennt Klick-Tipp ausdrücklich als unterstützte Anbindung.

Was ist günstiger, FunnelCockpit oder Klicktipp?

Der Einstieg bei Klicktipp liegt bei 30 € netto im Monat (bis 2.500 Kontakte), bei FunnelCockpit bei 47 € netto im Monat für den Lite-Tarif. Beide sind Nettopreise. Günstiger ist aber nicht gleich passender: Klicktipp kann keine Webseiten bauen, FunnelCockpit ersetzt keinen spezialisierten E-Mail-Versender.

Kann FunnelCockpit E-Mail-Marketing ersetzen?

Für Standardfälle ja: FunnelCockpit hat E-Mail-Listen, Versand und einfache Strecken eingebaut. An die Tiefe eines reinen E-Mail-Werkzeugs wie Klicktipp – Tag-Logik, verzweigte Automationen, Zustellbarkeit als Kerngeschäft – reicht das integrierte Modul aber nicht heran.

Lassen sich FunnelCockpit und Klicktipp verbinden?

Ja. FunnelCockpit führt Klick-Tipp in seiner Preis-FAQ als eine der unterstützten Drittanbieter-Anbindungen. In der Praxis baut man das Formular in FunnelCockpit und übergibt den Kontakt an Klicktipp, das dann Tags setzt und die Automatisierung übernimmt.

Passend dazu

Mehr zu jedem der beiden Werkzeuge: die vollständige Einordnung zu Klicktipp mit dem Tag-System und den Preisen, sowie unsere Einordnung zu FunnelCockpit mit allen Tarifen.

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